Rückblick Forum STEK 1, 20.11.2025
Wie wollen wir Erlangen weiterentwickeln? Diese Leitfrage stand im Mittelpunkt des ersten Forum STEK am 20. November 2025. Rund zwanzig Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessensgruppen folgten der Einladung der Stadt Erlangen ins E-Werk, um zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren und die bisherigen Zwischenergebnisse des STEK-Prozesses zu kommentieren.
Das Forum STEK fungiert als Resonanzraum für die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts. Es besteht aus einem festen Kreis von Personen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft – darunter Vereine, Initiativen, Wirtschaft und Wissenschaft. Bis 2028 kommt das Forum etwa zwei- bis dreimal im Jahr themenbezogen zusammen.
Ablauf der Veranstaltung
Die Veranstaltung umfasste vier Teile:
Begrüßung und Einstieg – Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und Tilmann Lohse, Leiter des Amts für Stadtplanung und Mobilität, führten in den Prozess ein. Bei der anschließenden Vorstellungsrunde teilten die Teilnehmenden ihren Impuls für „Erlangen 2040“ und verorteten diesen auf einem begehbaren Luftbild.
Fachlicher Input – Die beauftragten Planungsbüros Forward Planung und Forschung sowie berchtoldkrass stellten die Ziele, den Ablauf und die Grundlagen des STEK-Prozesses vor. Sie erläuterten das Instrument STEK und dessen Verhältnis zu bestehenden Fachkonzepten, beschrieben die Zielstellung und den Ablauf des Gesamtverfahrens und präsentierten die bisherigen Zwischenergebnisse der Analysephase samt der Schlüsselräume und -themen.
Interaktive Phase – Die Teilnehmenden erhielten an zwei Stationen Einblick in die bisherigen Ergebnisse. An Station 1 wurden Plakate zu sektoralen Themen und die Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT) vorgestellt, an Station 2 Plakate zu Schlüsselräumen und bisherigen Erkenntnissen. Die Stimmungsbarometer zu neun zentralen Themen machten bereits erste Linien von Konsens und Kontroversen sichtbar. Besonders weit lagen die Meinungen beim Thema „neue Flächenangebote im Außenbereich“ auseinander. Weitgehende Einigkeit bestand dagegen bei den Themen „ressourcenschonende und integrierte Wohnraumnutzung“ sowie dem Ansatz, Stadtentwicklung regional zu denken.
Gemeinsamer Ausblick – Im abschließenden Plenum führten die Planungsbüros die Eindrücke zusammen und richtete den Blick nach vorne. Bis 2028 werden die Interessensvertreter*innen in weiteren Foren den STEK-Prozess eng begleiten – mit dem Ziel, gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln, Orientierung für die nächsten 15 Jahre zu schaffen und den notwendigen Aufbruch in der Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten.





