Wie soll Erlangen
in 15 Jahren aussehen?

Erlangen steht für innovative Unternehmen und Wissenschaft, ein gutes Leben und eine offene, vielfältige Stadt.

Erlangens starke Position beruht auf zukunftsweisenden und bereits beschlossenen Projekten – etwa der Ansiedlung führender Forschungseinrichtungen, dem Ausbau der FAU, dem Siemens-Campus, der Stadt-Umland-Bahn und der geplanten Regnitzstadt. Strategien und Fachplanungen zu Mobilität, Klimaschutz und Klimaanpassung, Grünentwicklung und Wohnen bilden die Grundlage der Stadtentwicklung. Viele Maßnahmen sind bereits erfolgreich umgesetzt – zum Beispiel beim bezahlbaren Wohnraum, im Nahverkehr oder bei Bildungs- und Kultureinrichtungen in den Stadtteilen. Dennoch bleiben diese Themen zentrale Aufgaben.

Gleichzeitig gibt es wichtige Fragen, die wir gemeinsam beantworten müssen:
Wie können wir unsere Wirtschaft stärken bzw. wie stellen unseren Wirtschaftsstandort zukunftsfähig und nachhaltig aufstellen? Wo schaffen wir weiteren bezahlbaren Wohnraum? Welche Antworten geben wir auf den Klimawandel? Wie bewegen wir uns in Zukunft durch die Stadt? Und wie bleibt Erlangen lebenswert für alle?

Damit Erlangen sich weiterhin dynamisch und erfolgreich entwickeln kann, arbeitet die Stadt an einem neuen Stadtentwicklungskonzept (STEK). Unter dem Motto „Erlangen weiterdenken“ lädt die Stadt alle Interessierten ein, sich zu beteiligen und gemeinsam Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

 

 

ANLASS UND ZIEL

Warum braucht Erlangen ein Stadtentwicklungskonzept?

Erlangen ist rund 77 Quadratkilometer groß – diese Fläche bleibt gleich. Doch die Ansprüche an unsere Stadt wachsen und verändern sich: Wir brauchen dringend Platz für neue Wohnungen und moderne Arbeitsplätze. Gleichzeitig müssen wir Natur und Freiflächen schützen – nicht zuletzt wegen des Klimawandels. Diese unterschiedlichen Ziele stehen manchmal im Konflikt zueinander. Das Stadtentwicklungskonzept (STEK) soll helfen, gute Lösungen dafür zu finden — gemeinsam mit allen, die in Erlangen leben, arbeiten und sich engagieren.

Einleitung

Inhalt

PROZESS

Wie entsteht das STEK?

Der Prozess für das Stadtentwicklungskonzept (STEK) ist sorgfältig vorbereitet und gut geplant. Bis das Konzept voraussichtlich Ende 2028 fertig ist, wird es drei Arbeitsphasen geben: „Entdecken“, „Entwickeln“ und „Umsetzen“. In jeder Phase finden unterschiedliche Beteiligungsformate statt – also Gelegenheiten, bei denen Bürgerinnen und Bürger, Fachleute und politische Gremien ihre Ideen und Meinungen einbringen können. Ziel ist ein transparenter Dialog und offener Austausch, in dem möglichst viele Perspektiven gehört und berücksichtigt werden.

Einleitung

Inhalt

DIALOG

Wer ist beteiligt und wann kann ich mitreden?

Dialog und Beteiligung sind zentrale Bestandteile des STEK-Prozesses.
Damit das Stadtentwicklungskonzept erfolgreich wird, müssen viele Menschen über mehrere Jahre hinweg informiert, beteiligt und motiviert werden. Denn Stadtentwicklung betrifft alle – von der Politik und Verwaltung bis zu den Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtteilen. Unser Ziel ist es, Zukunftsthemen verständlich zu machen, Interesse zu wecken und Bedürfnisse ernst zu nehmen. Dafür setzen wir auf vielfältige Beteiligungsformate – vor Ort, online und in speziellen Veranstaltungen – und sprechen dabei bewusst auch Gruppen an, die sonst selten beteiligt werden, wie zum Beispiel Kinder und Jugendliche. So entsteht ein Austausch, der fachliches Wissen, lokale Erfahrungen und neue Ideen miteinander verbindet.

Ich möchte informiert werden...

Nach Oben